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Niedersachsen Gericht wertet Schuss auf Tierarzt als Mordversuch
Nachrichten Niedersachsen Gericht wertet Schuss auf Tierarzt als Mordversuch
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06:01 07.09.2017
Ein Mann geht zum Eingang des Landgerichtes in Stade. Quelle: Carmen Jaspersen/Archiv
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Stade

Zudem muss der 56-Jährige ein Schmerzensgeld von 35 000 Euro zahlen. Er hatte im Februar auf den Veterinäramtsleiter geschossen, der mit Hilfe von zwei Polizisten Schafe, Pferde und Rinder des Landwirts abholen wollte.

Hintergrund der Amtshandlung war ein angeordnetes Tierhalteverbot, weil der Landwirt die Tiere nicht artgerecht gehalten haben soll. Als er sie ihm am Ende eines jahrelangen Streits abgeben sollte, hatte er nach Gerichtsangaben ohne Vorwarnung auf den Veterinär geschossen.

Der Tierarzt war durch den Schuss aus einer 9-Millimeter-Pistole lebensgefährlich verletzt worden. Ihm mussten eine Niere und ein Teil des Darms entfernt werden. Die Kugel durchschlug auch die Leber. Im Krankenhaus hatten die Ärzte ihn in ein künstliches Koma versetzt.

dpa

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