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Kriminalität

Gericht prüft Fortgang von Prozess um Mord in Bad Rehburg

Nach Sicherstellung umfangreicher Klinikakten im Mordprozess gegen einen Ex-Patienten des Maßregelvollzugs will das Landgericht Verden bis zum kommenden Mittwoch über den Fortgang des Verfahrens entscheiden.

Verden. Wenn dem Antrag der Verteidigung auf Aussetzung stattgegeben wird, müsse der Prozess neu aufgerollt werden, sagte eine Gerichtssprecherin am Donnerstag. Eine Unterbrechung für bis zu drei Wochen ist ohne weitere Konsequenzen möglich. Ein 49 Jahre alter in den Maßregelvollzug in Bad Rehburg eingewiesener Vergewaltiger steht in Verden vor Gericht, weil er bei einem Ausgang im April 2015 eine 23-Jährige ermordet haben soll.

Als im Prozess deutlich wurde, dass die Klinik offensichtlich Unterlagen zu dem Angeklagten zurückgehalten hatte, durchsuchte die Polizei den Maßregelvollzug. Bei der Auswertung der sichergestellten Akten kam laut Staatsanwaltschaft bislang nichts hinzu, was von Relevanz ist, berichtete "Die Harke". Es sei eine sorgfältige Auswertung des Materials geboten, betonten die Verteidiger. Mögliche neue Erkenntnisse bildeten eine wesentliche Grundlage für das psychiatrische Gutachten über den Angeklagten, schrieb der "Weser Kurier". Der leitende Arzt, der auch Vollzugsleiter in Bad Rehburg ist, wurde mittlerweile freigestellt.

dpa


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