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Winfried Langner (r) wird vom Bürgermeister Werner Tyrasa (SPD) in Empfang genommen.

Winfried Langner (r) wird vom Bürgermeister Werner Tyrasa (SPD) in Empfang genommen. © Swen Pförtner

Freizeit

Gemeinde feiert "Trecker-Willi" nach Rückkehr aus Russland

Gut drei Monate nach dem Start in Richtung St. Petersburg ist der als "Trecker-Willi" bekannte Rentner Winfried Langner in seine Heimat an der Oberweser zurückgekehrt.

Lauenförde. Er sei nach dieser langen Reise zufrieden und glücklich, sagte seine Tochter Sabine Langner-Uslu. Die Gemeinde Lauenförde (Kreis Holzminden) bereitete dem abenteuerlustigen 81-Jährigen am Sonntag einen großen Empfang mit Reden, Musik und Trecker-Konvoi.

Langner war am 20. Mai mit seinem Deutz-Traktor Baujahr 1961 und einem kleinen Wohnwagen Richtung Russland aufgebrochen. In Kaliningrad (ehemals Königsberg) musste er wegen einer defekten Hinterachse an seinem historischen Traktor eine tagelange Zwangspause einlegen, bis das Ersatzteil aus Deutschland eintraf. "Ich bin fasziniert, wie hilfsbereit und nett die Leute dort waren", sagte Langner nach seiner Ankunft. Schließlich erreichte er nach etlichen freiwilligen Umwegen aber doch das Ziel.

Für den Rückweg nutzte der Rentner, der mit seinem maximal 18 Stundenkilometer schnellen Gespann in früheren Jahren auch schon am Nordkap und auf Mallorca war, die Fähre vom litauischen Klaipeda nach Kiel. Ihrem Vater gehe es bestens, sagte die Tochter. Er sei gesund, gut erholt und braun gebrannt. Das nächste Reiseziel von "Trecker-Willi" stehe allerdings noch nicht fest.

dpa


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