Navigation:
Agrar

Geflügelwirtschaft fordert Realismus bei Tierwohlauflagen

Der Präsident des niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverbandes, Friedrich-Otto Ripke, hat bei der Diskussion um mehr Tierwohl in den Ställen zu Realismus aufgerufen.

Visbek. Die Politik müsse auch den Erfordernissen des internationalen Marktes Rechnung tragen, sagte Ripke am Dienstag im südoldenburgischen Visbek bei der Mitgliederversammlung des Verbandes. "Wir haben geliefert", sagte er zu den Auflagen des Tierschutzplanes Niedersachsen.

"Die Rechnung kommt hinterher, und sie muss bezahlt werden." Die Aufwendungen für Verbesserungen beim Tierwohl wie etwa geringere Besatzdichte in den Ställen oder der Verzicht aufs Schnabelkürzen verursachten Zusatzkosten, die die Landwirtschaft bislang noch nicht vollständig ersetzt bekomme. Wichtige Konkurrenz-Länder seien Polen, die Ukraine oder Brasilien, wo Tierschutzauflagen eine geringere Rolle spielten als in Deutschland.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von den Obike-Leihfahrrädern in Hannovers City?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie