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Niedersachsen „Game of Thrones“: Dieses Video verlegt Westeros nach Ostfriesland
Nachrichten Niedersachsen „Game of Thrones“: Dieses Video verlegt Westeros nach Ostfriesland
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11:40 15.04.2019
Ostfriesland oder Westeros? Quelle: Ostfriesland Tourismus GmbH (Screensot/Video)
Hannover

Was hat die Welt von „Game of Thrones“ mit Ostfriesland gemeinsam? Mehr als man zunächst denkt. Das beweist das originelle Werbevideo, das die Ostfriesland Tourismus GmbH vor ein paar Tagen bei Youtube veröffentlicht hat. Darin wird die Karte der Region im äußersten Nordwesten von Niedersachsen im Stile des bekannten Intro der Serie des Senders HBO gezeigt.

Mit Hilfe von Zahnrädern angekurbelt erheben sich zwischen Kuhweiden, Deichen und Leuchttürmen Städte und Gemeinden in Ostfriesland und dem Ammerland, darunter Rastede, Jever, Neuharlingersiel, Pewsum und Bunderhee, die ganz im Stile der berühmten Orte von Westeros inszeniert werden. Plötzlich erinnert das Schloss Evenburg in Leer an den Roten Bergfried von Königsmund – und Friedeburg ein bisschen an Winterfell. Derweil schnappt sich in der Nordsee ein Krake ein Segelschiff. Im Hintergrund läuft Musik, die fast wie das Serien-Thema klingt.

Spätestens wenn man die Beschreibung unter dem Video liest wird klar, dass die Macher des Videos eingefleischte Fans der Geschichten von George R. R. Martin sind – und dass der Vergleich zwischen Ostfriesland und Westeros gar nicht so weit hergeholt ist. In dem Text heißt es: „Tota Frisia statt Valar Morghulis – Entdecke die Sieben Seelande, den Kampf um die Friesische Freiheit und den „Eisernen“ Upstalsboom. Viele Häuptlinge versuchten ganz Ostfriesland unter ihre Herrschaft zu bringen – legendär die Schlacht auf den Wilden Äckern, wo die „freien Friesen“ unter Führung von Focko Ukena der Familie der tom Brok alles entgegensetzte und Keno – den letzten seines Namens – in die Schranken wies. Ostfriesland vergisst nicht.“

Anspielungen auf die ostfriesische Geschichte

Zur Erklärung: „Tota Frisa“ ist die alte friesische Bezeichnung für Gesamt-Friesland. „Valar Morghulis“ (übersetzt: „Alle Menschen müssen sterben“) ist eine hoch-valyrische Redewendung, die bei „Game of Thrones“ häufig zu hören ist. Der Upstalsboom war der Name der Versammlungsstätte, wo sich im 13. und 14. Jahrhundert die Abgesandten der friesischen Landesgemeinden getroffen haben. Bei „Game of Thrones“ ist das Zentrum der Macht der Eiserne Thron. Und ja: Die friesischen Gemeinden wurden tatsächlich als die „Sieben Seelande“ bezeichnet. Das erinnert Game-of-Thrones-Fans natürlich sofort an die Sieben Königslande von Westeros. „Der Norden vergisst nicht“, heißt es in der Serie immer wieder. Das gilt wohl auch für Ostfriesland.

Game of Thrones: Hype um die letzte Staffel

Das Video wurde bei Youtube am 13. April veröffentlicht und inzwischen fast 5000 Mal aufgerufen (Stand: 15. April). Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist gut gewählt, denn seit dieser Woche ist die achte und letzte Staffel der Serie „Game of Thrones“ in Deutschland zu sehen. Fans warten gespannt, wie die Geschichte rund um Daenerys Targaryen, Jon Schnee, Arya Stark und Tyrion Lannister endet – und welcher Protagonist zum Schluss auf dem Eisernen Thron sitzt.

Vielleicht landet so zufällig auch der eine oder andere Nutzer auf dem Marketing-Video. Von dem Hype rund um die Serie könnte so also auch Ostfriesland profitieren.

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Von RND/ewo

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