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Kai Wingenfelder und Martin Huch proben in Hannover.

Kai Wingenfelder und Martin Huch proben in Hannover. © Peter Steffen/Archiv

Musik

Fury-Sänger lernte Englisch beim Spielen

Kai Wingenfelder (57), Frontmann von Fury in the Slaughterhouse, hat seine gute englische Aussprache beim Spielen mit Plastikflugzeugen und Müllsammeln am Strand gelernt.

Hannover. "Definitiv nicht in der Schule", sagte der in Hannover aufgewachsene Sänger. Die Band mit dem skurrilen Namen verkaufte bis zu ihrer Auflösung 2008 mehr als vier Millionen Alben. Zum 30. Jubiläum gibt es ab dem 10. März eine CD-Box auch mit neuen Songs sowie ein Wiedersehen bei Konzerten in ganz Deutschland. Während ihrer USA-Tour Anfang der 1990er Jahre kündigten Radiosender Fury schon mal als "die beste irische Band seit U2" an.

Dass man ihn, zumindest wenn er singt, nicht gleich für einen Deutschen hält, habe er den Cornflakes-Packungen zu verdanken, in denen früher immer kleine Plastikflugzeuge waren, sagte Wingenfelder. "Mein Bruder wollte immer Pilot werden. Wir haben dann mit den kleinen Flugzeugen gespielt und die Gespräche zwischen Cockpit und Tower nachgesprochen." Verfeinert hat der heute bei Flensburg lebende Musiker sein Englisch nach der Schule in Griechenland. "Als ich meine ganze Kohle verballert hatte, arbeitete ich auf Mykonos am Strand. Das Mädel, mit dem ich dort den Müll aufsammeln musste, war Engländerin."

Zum Auftakt ihrer Tour durch Deutschland spielt Fury in the Slaughterhouse am 10., 11. und 12. März drei Shows in Hannover. Die insgesamt 36 000 Karten waren im Nu ausverkauft.

dpa


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