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Eine Kröte versucht sich im Gras zu verbergen. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Eine Kröte versucht sich im Gras zu verbergen. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Tiere

Frösche und Kröten gehen auf Wanderschaft

Mit den ersten warmen Frühlingstagen machen sich Kröten, Frösche und Molche in Niedersachsen auf die Wanderung zu ihren Laichplätzen. Autofahrer sollten deshalb vorsichtig sein und Rücksicht auf die Tiere nehmen, forderte die Naturschutzorganisation BUND.

Hannover. Freiwillige Helfer bauen derzeit wieder vielerorts Schutzzäune an Straßen auf, die die Tiere nachts auf dem Weg zu ihren Laichplätzen gerne überqueren. An diesen Zäunen werden die Kröten dann eingesammelt und von den Naturschützern über die Straße getragen. "Mit dieser Schutzaktion retten wir Hunderte Frösche und Kröten vor dem Tod", sagte die Vorsitzende des BUND Cuxhaven, Eleonore Lemke. "Wir wissen heute, dass ohne dieses Engagement viele Amphibienpopulationen ausgestorben wären."

An manchen Orten werden nach Angaben des BUND bis zu 70 Prozent der wandernden Amphibien überfahren oder sterben durch den Strömungsdruck der Autos. Ganze Populationen könnten so ausgelöscht werden, warnen die Naturschützer.

Autofahrer sollten an Straßen mit Kröten-Warnschildern maximal 30 Stundenkilometer fahren. Auch der Luftdruckwechsel unter den Fahrzeugen töte Amphibien bereits bei Tempo 50.

Zum Wandern brauchen Amphibien feuchtwarme Nächte mit über vier Grad. Die Wanderung und das Ablaichen konzentrieren sich meist auf nur wenige Tage im Jahr.

dpa


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