Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Forscher sehen kaum Gefahr durch Gentechnik-Baukästen
Nachrichten Niedersachsen Forscher sehen kaum Gefahr durch Gentechnik-Baukästen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:45 13.09.2017
Maschine zur Vermehrung von Genabschnitten wird mit Proben befüllt. Quelle: Holger Hollemann
Anzeige
Hannover

Bausätze mit Pipetten, Petrischalen und Mikro-Zentrifuge sind ab 150 Euro aus den USA im Internet bestellbar. Mit Hilfe dieser Bausätze kann die DNA eines ungefährlichen Bakterienstamms umgeschrieben werden. Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) hatte davor gewarnt, dass so womöglich krankheitserregende Bakterien entstünden. Er rief dazu auf, den Handel mit Gentechnik-Baukästen in Deutschland zu verbieten. Mitte Juni hatte der Grünen-Politiker in einem Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) gefordert, die Kästen nicht in die Hände von Laien und Kindern zu geben.

Molekularbiologe Cathomen, der das Institut für Transfusionsmedizin und Gentherapie am Universitätsklinikum Freiburg leitet, sagte, die mitgelieferten im Labor gezüchteten Bakterienstämme seien ungefährlich. Selbst wenn sie genetisch verändert würden, könnten sie in der Umwelt kaum überleben, erläuterte der Biologe.

Die Leiterin der Zellforschung am Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, Theresia Stradal, erklärte: "Die gesetzliche Lage in Deutschland ist total klar: Das gentechnische Verändern von Organismen ist, egal wie harmlos oder sinnlos die Veränderungen sind, nur im Labor unter Auflagen erlaubt."

dpa

Die Nordseeküste bereitet sich auf den ersten Herbststurm vor: Der Deutsche Wetterdienst sagt bis zu sieben Meter hohe Wellen voraus. Erste Reedereien haben ihre Fährverbindungen zu den Inseln bereits eingestellt.

13.09.2017

Eineinhalb Wochen vor der Bundestagswahl haben sich viele Menschen in Niedersachsen für die Stimmabgabe per Post entschieden. Nach bisherigem Stand ist die Nachfrage in den größeren Städten im Vergleich zur vergangenen Wahl gestiegen.

13.09.2017

Nach dem Fund von zwei Blindgängern in Lüneburg müssen heute rund 1300 Menschen ihre Häuser rund um die Fundorte verlassen. Eine Grundschule für rund 270 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Kindertagesstätten mit insgesamt etwa 70 Kindern bleiben geschlossen, wie eine Stadtsprecherin mitteilte.

13.09.2017
Anzeige