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Ein sogenannten Jedermann-Roboter.

Ein sogenannten Jedermann-Roboter. © Ansgar Pudenz/Deutscher Zukunftspreis

Forschung

Forscher aus Hannover für Deutschen Zukunftspreis nominiert

Projekte aus der Medizin und der Robotik sind in diesem Jahr für den Deutschen Zukunftspreis nominiert. Drei Forscherteams stellten am Mittwoch ihre Arbeiten vor, auch der Wissenschaftler Sami Haddadin von der Leibniz Uni Hannover gehört zu den Nominierten.

München. Der mit 250 000 Euro dotierte Zukunftspreis gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftspreisen in Deutschland. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verleiht ihn am 29. November in Berlin.

Haddadin, Leiter des Instituts für Regelungstechnik in Hannover, und sein Team konstruierten einen Roboter, der zum direkten Partner für den Menschen werden soll. Er reagiert feinfühlig auf Kontakt und lernt durch Nachahmung. Die Maschine ist ohne Programmierkenntnisse zu bedienen und könnte weit über die industrielle Fertigung eingesetzt werden, etwa in der Pflege.

Ebenfalls um eine hochsensible Technik geht es bei dem Projekt der Ingenieure von Vincent Systems aus Karlsruhe. Sie haben eine Handprothese für Kinder und Jugendliche entwickelt, bei der einzelne Finger aktiv bewegt werden können. Die Forscher präsentierten zudem die weltweit kleinsten elektronischen Einzelfingerprothesen.

Eine weitere Neuerung für die Medizin kommt aus Erlangen. Siemens-Forscher haben eine sonst in der Filmbranche angewandte Technik angepasst, um Bilder aus der Computer- und Magnetresonanztomografie in 3D darzustellen. Die Bilder zeigen das Innere des Körpers mit seinen Fasern, Blutgefäßen, Muskeln und Nerven in faszinierender Plastizität.

dpa


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