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Das Blaulicht an einem Polizeiauto.

Das Blaulicht an einem Polizeiauto. © Patrick Pleul/Archiv

Flüchtlinge

Falsche Visa organisiert: Ermittler nehmen Schleuser fest

Bei einem deutsch-französischen Schlag gegen kriminelle Schleuser haben Polizisten sechs Verdächtige in Frankreich festgenommen und bundesweit sieben Wohnungen durchsucht.

Osnabrück. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Osnabrück richteten sich gegen eine aus Indien stammende Gruppe. Die Täter sollen gegen eine Bezahlung von 7000 Euro pro Geschleustem die Einreise ins Schengen-Gebiet organisiert haben, teilte die Bundespolizei in Bad Bentheim und Pirna (Sachsen) am Donnerstag mit. Dafür wurden unter falschen Angaben beschaffte Visa genutzt. Die Migranten beantragten danach Asyl in Deutschland. Als Hauptbeschuldigter gilt ein aus Indien stammender Asylbewerber, der in Deutschland lebte und sich nach Frankreich absetzte.

Bei den Durchsuchungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Angaben zur Zahl der Fälle machte die Staatsanwaltschaft nicht. Die Bundespolizei ermittelt seit Ende 2016 gegen die Gruppe. Die internationale Zusammenarbeit zeige, dass professionelle Täternetzwerke auch die Erschleichung von Visa für einen organisierten Asylmissbrauch zur Einreise in die EU nutzten.

dpa


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