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Zwei Störche suchen auf einem Acker bei Idensen (Niedersachsen) nach Futter.

Zwei Störche suchen auf einem Acker bei Idensen (Niedersachsen) nach Futter. © Holger Hollemann

Tiere

Erste Störche auf dem Weg Richtung Süden

Die Störche in Niedersachsen machen sich allmählich auf den Weg nach Süden. "Die Jungstörche sammeln sich derzeit in Trupps von bis zu 50 Vögeln", sagte Wilfried Glauch von der Landesarbeitsgruppe Weißstorchschutz des Naturschutzbundes Nabu in Niedersachsen/Bremen.

Hannover. "Vor allem bei Stade und Nienburg ist das in diesen Tagen zu beobachten." Einige Jungstörche seien schon weg. "In diesem Jahr ist es wegen des Wetters sehr unterschiedlich", erklärte Glauch. "Es gibt an einigen Orten noch sehr junge Störche, weil sie spät geboren wurden."

Die meisten Störche in Niedersachsen fliegen nach Angaben von Glauch über Frankreich und Spanien bis nach Afrika. "Viele bleiben mittlerweile wegen des wärmeren Wetters aber in Spanien", sagte der Experte. Ende August dürften sich die meisten auf den Weg gemacht haben.

Das Umweltministerium hatte Ende Juli in Hannover mitgeteilt, dass die Zahl der Weißstörche in Niedersachsen gestiegen ist. Landesweit brüteten in diesem Jahr mehr als 800 Paare. Nach dem Tiefstand von 1988, wo es nur etwa 250 Paare gab, sei das eine positive Entwicklung, sagte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne).

Allerdings liege der Brutbestand damit immer noch weit hinter dem vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Damals brüteten mehr als 4500 Paare in Niedersachsen.

dpa


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