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In zwei Betrieben im Kreis Cloppenburg besteht wieder Verdacht auf Geflügelpest.

In zwei Betrieben im Kreis Cloppenburg besteht wieder Verdacht auf Geflügelpest. © Armin Weigel/Archiv

Agrar

Erneut Geflügelpest-Fälle in zwei Landkreisen

Im Kreis Cloppenburg besteht wieder in zwei Betrieben Verdacht auf Geflügelpest. Wie der Landkreis am Freitag mitteilte, müssen die insgesamt rund 19 000 Putenhähne in zwei Höfen in Garrel und Bösel nun getötet werden.

Ardorf/Garrel. Am Donnerstag hat sich auch im Kreis Wittmund der Verdacht auf die Vogelgrippe bestätigt. In Ardorf mussten etwa 24 000 Enten aus zwei Mastställen getötet werden, teilte das Veterinäramt Freitag mit. Bereits am Mittwoch hatten die Behörden aus vier Betrieben in Garrel die hochansteckende Vogelgrippe H5N8 gemeldet. Bei den beiden aktuellen Beständen warte man noch auf die offizielle Bestätigung des Friedrich-Loeffler-Instituts.

Um die Seuchenbestände wurden jeweils Sperrbezirke mit einem Radius von wenigstens drei Kilometern und Beobachtungsgebiete mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern eingerichtet. Allein in den Sperrbezirken im Kreis Cloppenburg befinden sich inzwischen 1,5 Millionen Tiere, in den Beobachtungsgebieten des Landkreises sind es 6 Millionen Tiere. Wegen der neuen Vogelgrippe-Fälle werde die Wiedereinstallung von Puten und Enten in den Gebieten in den kommenden vier Wochen nicht genehmigt, hieß es.

Von der Geflügelpest in Hausgeflügelbeständen sind bislang nach Angaben des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) unter anderem die Kreise Cloppenburg, Vechta, Emsland und Oldenburg betroffen. Bei Wildgeflügel wurde das Virus in 20 Landkreisen nachgewiesen.

dpa


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