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Statue der Justitia.

Statue der Justitia. © Arne Dedert/Archiv

Kriminalität

Erinnerungslücken nach Angriff auf Polizisten

Wegen einer folgenschweren Attacke auf einen Polizisten im Landkreis Harburg muss sich ein 33-Jähriger seit Dienstag vor dem Amtsgericht Winsen (Luhe) verantworten.

Winsen. Ihm werden schwere Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen. Am ersten von zunächst zwei angesetzten Prozesstagen berief sich der Angeklagte auf Erinnerungslücken nach Alkoholkonsum, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Das Opfer hatte bei dem Angriff bei einem Dorffest in Meckelfeld (Gemeinde Seevetal) Ende August 2015 schwere Kopfverletzungen erlitten. Der Polizist schwebte anschließend mehrere Tage in akuter Lebensgefahr. Der Polizist wollte eine Schlägerei zwischen dem Sicherheitsdienst einer Gaststätte und mehreren Männern beenden, die nicht eingelassen worden waren.

Der laut Gericht bislang unbestrafte Angeklagte soll den damals 31 Jahre alten Beamten umgehend mit einem Faustschlag niedergestreckt haben. Der Angegriffene erlitt schwere Schädel-Hirn-Verletzungen. Zunächst war wegen versuchten Totschlags ermittelt worden. Ein Urteil könnte bereits am 3. März fallen.

dpa


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