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Stühle stehen in einem leeren Klassenzimmer auf den Tischen.

Stühle stehen in einem leeren Klassenzimmer auf den Tischen. © Jens Kalaene/Archiv

Schulen

Eltern protestieren gegen Abordnungen von Gymnasiallehrern

Die Elternräte in Niedersachsen protestieren dagegen, dass in diesem Schuljahr teils erst sehr kurzfristig zahlreiche Lehrer zeitweise an andere Schulen geschickt wurden.

Hannover. "Bitte informieren Sie die Eltern in Ihrer Schule und protestieren Sie gemeinsam gegen die Abordnungen von unseren Gymnasien und die zunehmend schlechte Unterrichtsversorgung", hieß es am Mittwoch in einem Aufruf des Verbandes der Elternräte der Gymnasien Niedersachsens.

Die Anweisung des Kultusministeriums, trotz des anhaltenden Unterrichtsausfalls an Gymnasien weitere Lehrer an Grund- und andere Schulen abzuordnen, stoße auf großes Unverständnis. Die Unterrichtsversorgung an Gymnasien werde sich weiter verschlechtern.

Nach Beobachtung des Philologenverbandes Niedersachsen werden viele abgeordnete Gymnasiallehrer gar nicht für den Unterricht eingesetzt. Oft müssten die Lehrer nachrangige Aufgaben erledigen, sie werden beispielsweise als Zweitlehrkraft eingesetzt oder als Aufsicht. Das sei eine "unerträgliche Verschwendung von wertvollen Unterrichtsstunden, die den Gymnasien fehlen", sagte der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz.

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) hatte die Abordnungen verteidigt, um die Unterrichtsversorgung an Grundschulen zu verbessern. Viele Gymnasien waren allerdings erst am letzten Tag der Sommerferien informiert worden, dass sie Lehrer für teils bis zu 100 Stunden an Grund-, Haupt- oder Oberschulen zeitweise abgeben mussten.

dpa


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