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Der Eingangsbereich des Landgerichtes in Hildesheim.

Der Eingangsbereich des Landgerichtes in Hildesheim. © Peter Steffen/Archiv

Prozesse

Elf Jahre Haft nach Schüssen auf Ehemann gefordert

Für die tödlichen Schüsse auf ihren wesentlich älteren Ehemann soll eine 21-Jährige aus Algermissen nach dem Willen der Staatsanwaltschaft für elf Jahre ins Gefängnis.

Hildesheim. Der Vertreter der Anklage habe eine Verurteilung wegen Totschlags gefordert, sagte ein Sprecher des Landgerichts Hildesheim nach den Plädoyers am Dienstag. Ursprünglich war die junge Frau wegen Mordes aus Heimtücke angeklagt. Doch für Heimtücke sowie für Habgier fand sich der Staatsanwaltschaft zufolge während des Prozesses nicht genug Belastbares. Der Automechanikerin wird vorgeworfen, im Juli ihren 63 Jahre alten Ehemann erschossen zu haben und danach mit ihrem Freund in den Urlaub gefahren zu sein. Die junge Frau schweigt zu den Vorwürfen.

Als Nebenkläger tritt der Sohn des Opfers auf. Sein Rechtsanwalt forderte am Dienstag eine Verurteilung zu lebenslanger Haft wegen Mordes. Die Verteidigung plädierte nach Angaben des Gerichtssprechers für einen Freispruch aus Mangel an Beweisen. Das Urteil soll am Freitag, dem 24. März, verkündet werden. Die junge Frau und der wesentlich ältere Mann hatten sich über ihre gemeinsamen Interessen - Pferde und Autos - kennengelernt.

dpa


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