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Niedersachsen Elf Jahre Haft nach Schüssen auf Ehemann gefordert
Nachrichten Niedersachsen Elf Jahre Haft nach Schüssen auf Ehemann gefordert
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15:56 14.03.2017
Der Eingangsbereich des Landgerichtes in Hildesheim. Quelle: Peter Steffen/Archiv
Hildesheim

Der Vertreter der Anklage habe eine Verurteilung wegen Totschlags gefordert, sagte ein Sprecher des Landgerichts Hildesheim nach den Plädoyers am Dienstag. Ursprünglich war die junge Frau wegen Mordes aus Heimtücke angeklagt. Doch für Heimtücke sowie für Habgier fand sich der Staatsanwaltschaft zufolge während des Prozesses nicht genug Belastbares. Der Automechanikerin wird vorgeworfen, im Juli ihren 63 Jahre alten Ehemann erschossen zu haben und danach mit ihrem Freund in den Urlaub gefahren zu sein. Die junge Frau schweigt zu den Vorwürfen.

Als Nebenkläger tritt der Sohn des Opfers auf. Sein Rechtsanwalt forderte am Dienstag eine Verurteilung zu lebenslanger Haft wegen Mordes. Die Verteidigung plädierte nach Angaben des Gerichtssprechers für einen Freispruch aus Mangel an Beweisen. Das Urteil soll am Freitag, dem 24. März, verkündet werden. Die junge Frau und der wesentlich ältere Mann hatten sich über ihre gemeinsamen Interessen - Pferde und Autos - kennengelernt.

dpa

Die historische Hansekogge im Deutschen Schifffahrtsmuseum ist seit Dienstag wieder für Besucher zu sehen. Nach einem mehrmonatigem Umbau des Ausstellungsbereichs wurde das 23 Meter lange Frachtschiff aus dem Jahr 1380 zentraler in Szene gesetzt, wie das Museum mitteilte.

14.03.2017

Zollfahnder haben in einer Lagerhalle in Ganderkesee eine illegale Marihuana-Plantage ausgehoben. Wie das Hauptzollamt Hannover und die Staatsanwaltschaft Oldenburg am Dienstag mitteilten, beschlagnahmten die Beamten bereits am 2. März 2128 Rauschgift-Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien.

14.03.2017

Die Bremer Landesregierung hat ihren Plan für eine geschlossene Jugendhilfeeinrichtung für kriminell gewordene junge Flüchtlinge aufgegeben. "Es gibt einfach eine neue Sachlage, die zu einer Neubewertung geführt hat", sagte Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) nach dem Senatsbeschluss am Dienstag.

14.03.2017