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Ein Kraftwerker transportiert Müll mit einem Kran.

Ein Kraftwerker transportiert Müll mit einem Kran. © Julian Stratenschulte/Archiv

Energie

Ein Jahr nach Übernahme will EEW neue Märkte erobern

Trotz aller Sorgen wegen des befürchteten Technologieausverkaufs - ein gutes Jahr nach der Übernahme durch eine chinesische Firma sieht der Müllverbrenner EEW große Chancen in Asien.

Helmstedt. Die Übernahme sei "ausgesprochen positiv, und zwar für alle Beteiligten", sagte der Chef des Müllverbrenners EEW Energy from Waste aus Helmstedt, Bernard Kemper. "Wir haben wieder einen strategischen Investor, strategische Investoren sind immer auf Langfristigkeit bedacht." Das sei auch für die Sicherheit der Arbeitsplätze entscheidend. Auch der zuständige Bezirksleiter der Gewerkschaft IG BCE bestätigt, dass er keine Sorge um die Arbeitsplätze habe.

Neue Märkte will die Firma vor allem in Südostasien erobern. EEW wurde 2016 von der chinesischen Holding Beijing Enterprises übernommen - für 1,438 Milliarden Euro. EEW beschäftigt mehr als 1000 Mitarbeiter. Nach einer Untersuchung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungskonzerns EY war Deutschland im Jahr 2016 mit 68 Unternehmenskäufen für chinesische Investoren das attraktivste Land in Europa. Der spektakulärste Deal war die Übernahme des Roboterbauers Kuka durch den chinesischen Hausgerätehersteller Midea für knapp 4,7 Milliarden Euro.

dpa


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