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Umwelt

Dünen auf Juist werden zum Schutz vor Sturmfluten verstärkt

Mit rund 50 000 Kubikmetern Sand wird ein Dünenabschnitt auf der ostfriesischen Insel Juist zum Schutz vor Sturmfluten verstärkt. Die etwa 600 000 Euro teuren Arbeiten sollen Mitte August beginnen und bis Anfang Oktober abgeschlossen sein, teilte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am Freitag in Norden mit.

Juist. Der Sand soll einen etwa 750 Meter langen Abschnitt am Hammersee, einem besonders gefährdeten Dünental, sichern.

Sturmtief "Xaver" hatte die Insel im vergangenen Dezember in diesem Bereich stark angegriffen und bis zu zehn Meter der Dünen weggerissen. Das Material soll im äußerten Westen Juists, wo Sand auf natürlichem Weg angespült wird, abgebaggert und mit Muldenkippern über den Strand transportiert werden. Dazu sind mehrere Tausend Fahrten nötig. Die neue Düne wird zunächst mit einer Lage Stroh gegen Erosion geschützt, im Winter soll Strandhafer gepflanzt werden. Nach Angaben des NLWKN gibt es auf Juist zum Schutz gegen Sturmfluten 18,5 Kilometer Dünen und 5,4 Kilometer Deiche.

dpa


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