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Präsident des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe Dreeke.

Präsident des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe Dreeke. © Carmen Jaspersen/Archiv

Verkehr

Deutsche Seehäfen bleiben unter ihren Möglichkeiten

Die deutschen Seehäfen könnten nach eigener Einschätzung mehr Güter umschlagen und ihre Marktposition besser verteidigen, wenn sie nicht durch hausgemachte Probleme gebremst würden.

Hamburg. "Wir könnten mehr erreichen", sagte Frank Dreeke, Präsident des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), am Dienstag in Hamburg. Im ersten Halbjahr hätten die Seehäfen zwar ein Umschlagplus von 1,5 Prozent auf 150,9 Millionen Tonnen geschafft und erstmals seit 2014 werde wieder ein Jahresumschlag von mehr als 300 Millionen Tonnen erreicht. Dennoch gingen Marktanteile an die Konkurrenzhäfen in den Niederlanden und Belgien verloren, weil wichtige Verkehrsvorhaben durch langwierige Planungsverfahren verlangsamt und EU-Recht nachteilig für deutsche Betriebe angewendet werde.

dpa


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