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Der Text im Buch eines Abi-Schülers in Bayern.

Der Text im Buch eines Abi-Schülers in Bayern. © Peter Kneffel/Archiv

Schulen

Chinesisch bald Abiturfach in Bremen

Schüler am Gymnasium Horn in Bremen können jetzt auch Chinesisch im Abitur wählen. Dort werde die Fremdsprache seit diesem Schuljahr als Unterrichtsfach angeboten, teilte das Konfuzius-Institut Bremen am Montag mit.

Bremen. 2020 würden Schüler dann erstmals eine mündliche Abiturprüfung in Chinesisch ablegen können. Der Unterricht soll Wirtschaft als Schwerpunkt haben und auch auf berufliche Tätigkeiten in Zusammenhang mit China vorbereiten.

Am Gymnasium an der Hamburger Straße können Schüler bereits seit 1991 Chinesisch lernen. Dort ist es ebenfalls als mündliches Abiturfach zugelassen. "Beide Schulen haben eine Ausnahmegenehmigung", sagte die Sprecherin des Bildungsressorts, Annette Kemp. Die Zeit der gymnasialen Oberstufe reiche aber nicht für eine schriftliche Abiturprüfung aus, da Chinesisch dafür zu schwierig sei.

Zur Einweihung eines sogenannten Konfuzius-Klassenzimmers im Gymnasium Horn am Freitag soll auch ein Gesandter der chinesischen Botschaft kommen. In Deutschland gibt es bereits vier dieser Klassenzimmer in Rinteln in Niedersachsen, Thüringen und Baden-Württemberg. Die Zentrale der Konfuzius-Institute in Peking fördert diese, um die chinesische Sprache und Kultur in Deutschland vermitteln zu können und zur Völkerverständigung beizutragen.

Bundesweit können Schüler nach Angaben des Fachverbands Chinesisch die Sprache an 76 Sekundarschulen lernen (Stand: Juni 2015). In Niedersachsen sind es mit dem Konfuzius-Klassenzimmer in Rinteln vier Schulen.

dpa


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