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Brände

Chefs von Chemiefabrik wehren sich gegen Vorwürfe

Die Geschäftsführung der explodierten Chemiefabrik in Ritterhude geht juristisch gegen das niedersächsische Umweltministerium vor. "Wir werden eine einstweilige Verfügung einreichen", sagte der Geschäftsführer von Organo Fluid, Markus Buch, am Montag.

Ritterhude. Diese soll noch Montag oder am Dienstag eingehen. Die Entsorgungsfirma für Chemieabfälle in Ritterhude soll nach Angaben des Umweltministeriums jahrelang Sondermüll ohne Genehmigung verbrannt haben. Dagegen wehrt sich Buch: "Da muss irgendwo ein Fehler vorliegen. Es ist alles rechtens, alle Genehmigungen liegen vor."

Die Chemiefabrik war im September mitten in einem Wohngebiet in der Nähe von Bremen explodiert. Ein Mitarbeiter kam ums Leben. Viele Häuser wurden beschädigt. Mehrere Familie verloren zeitweise ihr Zuhause. Die Organo Fluid-Geschäftsführung sucht zurzeit nach einem neuen Standort, um das Unternehmen mit 18 Mitarbeitern wieder aufzubauen. Es sei das Ziel, in der Region zu bleiben, sagte Buch. Die Ursache für die Explosion ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit Dezember gegen die Geschäftsführung von Organo Fluid und einen Mitarbeiter des Gewerbeaufsichtsamts in Cuxhaven wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

dpa


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