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Niedersachsen Charity-Rudertour endet mit Rettungseinsatz
Nachrichten Niedersachsen Charity-Rudertour endet mit Rettungseinsatz
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11:42 04.09.2017
Zwei Mitarbeiter der DGzR) stehen im Hafen von Cuxhaven neben einem Ruderboot. Quelle: DGzRS
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Neuwerk/Bremen

Eine Charity-Rudertour durch die Nordsee hat für zwei Polen ein nasses Ende genommen. Ein Rettungshubschrauber musste die beiden von ihrem Boot holen, das drohte zu sinken. "Die beiden saßen schon eine ganze Weile im Wasser", sagte Antke Reemts von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Montag in Bremen. Die beiden ehemaligen Rettungsschwimmer wollten von Polen bis England rudern, um Spenden für schwerkranke Kinder und eine Hilfsorganisation für Krebskranke zu sammeln.

Am Sonntagabend riefen die beiden um Hilfe, weil Wasser in ihr Boot eindrang. Die Seenotretter hatten aber Probleme, das Boot im Dunklen zu finden. "Ihre Position war über einen sehr langen Zeitraum unklar", sagte Reemts.

Immer wieder brachen Funk und Handyverbindung ab. Mehrere Boote und ein Hubschrauber suchten nach den Polen. Schließlich entdeckte der Hubschrauber die beiden neun Kilometer westlich der Insel Neuwerk. Die beiden Männer kamen mit Verdacht auf Unterkühlung in ein Krankenhaus.

Etwa 2500 Kilometer wollen die beiden Polen nach Angaben auf ihrer Homepage www.weareequal.club zurücklegen. Gestartet waren sie vor mehr als zwei Wochen im polnischen Kedzierzyn-Kozle, von wo aus sie über die Oder und Elbe bis in die Nordsee gerudert waren. Mitte September wollten sie in London eintreffen.

Im sozialen Netzwerk Facebook posteten die beiden regelmäßig Fotos und Videos von ihrer Reise, die sie beim Rudern, dick eingepackt in der Nacht in der kleinen Kajüte oder bei Pausen an Land zeigen. Zu sehen sind auch Fotos und Videos vom Freitag, als die beiden ihr Boot nahe Hamburg reparieren ließen.

dpa

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