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Niedersachsen Briefkastenfirma: Prüfung nach Fipronil-Verdacht
Nachrichten Niedersachsen Briefkastenfirma: Prüfung nach Fipronil-Verdacht
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14:42 05.08.2017
Ein aufgeschlagenes Ei liegt zwischen anderen weißen Eiern in einem Karton. Quelle: Armin Weigel/Archiv
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Hannover/Nordhorn

Der Sachverhalt werde noch geprüft, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Samstag in Hannover. Auch strafrechtliche Ermittlungen seien nicht auszuschließen, sagte er. "Das vermag ich aber nicht bis ins Letzte zu sagen." Ein mögliches Verfahren würde von der zuständigen Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Landwirtschaftssachen in Oldenburg geführt.

Im Kreis Grafschaft Bentheim waren drei Legehennen-Betriebe gesperrt worden, weil die Eier unzulässigerweise Fipronil enthielten. Die Landwirte hatten von einem niederländischen Unternehmen ein illegal gepanschtes Desinfektionsmittel zur Reinigung der Ställe bezogen. Auf den drei Höfen werden zusammen etwa 100 000 Legehennen gehalten. Ein weiterer Betrieb, der gesperrt wurde, produziert keine Eier. Hinzu kam ein Verdachtsfall in dem Landkreis, der sich als Briefkastenfirma entpuppte. Nach Angaben des niedersächsischen Landwirtschaftsministers Christian Meyer (Grüne) prüfen die Behörden, wer das Mittel abgeholt und benutzt hat.

dpa

Ein weggehüpftes Känguru hat die Polizei am Samstag in der Nähe von Oldenburg eingefangen. Wie die Beamten mitteilte, wurde am frühen Morgen die Funkstreife verständigt, dass das Ende Juli ausgebüxte Tier in Ganderkesee gesichtet worden sei.

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