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Am Rande der letzten Vulkan-Betriebsversammlung im April 1996.

Am Rande der letzten Vulkan-Betriebsversammlung im April 1996. © Kay Nietfeld/Archiv

Schiffbau

Bremer Vulkan-Werft schloss vor 20 Jahren die Tore

Die Pleite des Vulkan Verbundes brachte vor 20 Jahren Tausende Menschen in Bremen um ihre Jobs. Am 15. August 1997 endete auf Vulkan-Werft im Bremer Norden mit der letzten Schicht das über 100-jährige Kapitel der Schiffbaufirma.

Bremen. Ein Jahr zuvor war das Schicksal der Werft durch einen Vergleichsantrag faktisch besiegelt worden.

Das Aus für die Werft sei eine Riesenkatastrophe gewesen, erinnert sich der damalige Bremer Regierungschef Hennig Scherf (SPD), der zwei Jahre zuvor den Posten des Bürgermeisters angetreten hatte. "Gut zehn Jahre vorher ist die AG Weser Pleite gegangen, unsere andere Großwerft. Dass auch Vulkan Pleite ging, das konnten wir eigentlich überhaupt nicht begreifen."

Der Zeitzeuge und Bremer Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel sieht in dem Absturz des Bremer Vulkan "ein Lehrstück für das komplette Versagen eines viel zu schnell gewachsenen Unternehmens ohne ausreichende interne und externe Kontrollen".

dpa


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