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Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD).

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). © Ingo Wagner

Kriminalität

Bremer Polizei: Ausländische Jugendliche öfter straffällig

Ausländische Jugendliche und Heranwachsende geraten in Bremen statistisch deutlich öfter mit dem Gesetz in Konflikt als ihre deutschen Altersgenossen. Das ist ein Ergebnis der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) 2016, die Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) vorlegte.

Bremen. Bei nicht-deutschen unter 21-Jährigen sei jeder Vierter mindestens einmal mit dem Gesetz in Konflikt geraten und werde als Tatverdächtiger in der Statistik geführt. "Unter der deutschen Bevölkerung gleichen Alters ist es dagegen nicht einmal jeder Zehnte", so Mäurer.

Als Faktoren, die Straffälligkeit begünstigten, nannte der Senator am Mittwoch geringe Bildung, schlechte oder gar keine Ausbildungschancen, ein unsicherer Aufenthaltsstatus oder Trennung von Eltern und Familie nach traumatischen Fluchterfahrungen. "Rasche Sanktionen sind absolut wichtig, aber wir müssen als Gesellschaft noch weitere Hebel finden. Polizei allein kann das nicht leisten. Hier sind alle Ressorts und viele andere Akteure im Land gefordert."

Die Gesamtzahl der registrierten Straftaten im Land Bremen stieg den Angaben zufolge 2016 leicht an: von 91 237 auf 91 904. Der Anstieg sei ganz überwiegend bei den Delikten Ladendiebstahl, Autoaufbruch sowie Körperverletzungen festzustellen. Die Aufklärungsquote erhöhte sich leicht von 47,7 Prozent auf 48,4 Prozent.

dpa


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