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Das Wort «frei» steht in einem Taschenkalender am 31. Oktober 2017.

Das Wort «frei» steht in einem Taschenkalender am 31. Oktober 2017. © Sebastian Gollnow/Archiv

Feiertage

Bremens SPD will weiteren Feiertag: wenig Anklang

Die Bremer SPD wünscht sich einen zusätzlichen Feiertag für den Stadtstaat - in den meisten anderen Bundesländern findet der Vorstoß aber recht wenig Anklang.

Berlin/Hannover. In Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zeigen jedoch einige Politiker und Parteien Sympathie dafür, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

In Bremen hatte die SPD auf ihrem Landesparteitag Ende März für einen weiteren Feiertag gestimmt und damit auch die Debatte in Niedersachsen wieder angestoßen. Niedersachsen und Bremen gehören mit Hamburg, Berlin und Schleswig-Holstein zu den Ländern mit nur neun Feiertagen. Bayern hat hingegen 13 Feiertage, Baden-Württemberg zwölf. Wegen des Reformationsjubiläums ist in diesem Jahr der 31. Oktober einmalig ein gesetzlicher Feiertag in allen Bundesländern.

Bremens SPD-Chefin Sascha Karolin Aulepp sagte der dpa, es sei "auch eine Frage der Gerechtigkeit", dass ihr Land bei der Zahl der Feiertage zum Süden aufschließe. Beim Datum sei man offen. "Der Reformationstag wäre ebenso möglich wie der Tag der Befreiung am 08. Mai oder der Frauentag am 08. März. Wichtig ist, dass ein breiter gesellschaftlicher Konsens gesucht und gefunden wird."

In den beiden südlichen Bundesländern ist ein zusätzlicher Feiertag laut den Landesregierungen kein Thema. Ebenso in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Wegen des Reformationsjubiläums ist in diesem Jahr der 31. Oktober einmalig ein gesetzlicher Feiertag in allen Bundesländern.

dpa


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