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Das Logo des Autobauers Borgward.

Das Logo des Autobauers Borgward. © Boris Roessler/dpa

Auto

Borgward will bis Ende des Jahres Autos verkaufen

Der chinesisch-deutsche Autobauer Borgward, der in Bremen ein Montagewerk für Elektroautos plant, will schon bis Ende des Jahres in Deutschland ein Comeback wagen.

Frankfurt/Main. Die ersten Fahrzeuge sollen im vierten Quartal an Kunden ausgeliefert werden, wie Vorstandschef Ulrich Walker am Dienstag auf der IAA ankündigte. Es handelt sich um eine limitierte Edition des SUV BX7. Später sollen die Modelle BX7, BX5 und BX6 folgen, zunächst als Benziner.

In China und anderen Ländern ist Borgward schon auf dem Markt. Seit Jahresbeginn habe das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro erzielt, sagte Walker. Mittelfristig wolle Borgward schwarze Zahlen schreiben. In Bremen will Borgward für sein Werk ein rund 140 000 Quadratmeter großes Geländes im Westen der Stadt erwerben. Das Vorhaben ist noch im Genehmigungsverfahren.

Bis Anfang 2018 will Borgward mit dem Bau der Fabrik beginnen. Geplanter Produktionsstart ist 2019. Die Teile sollen angeliefert und jährlich bis zu 50 000 Fahrzeuge gefertigt werden. Das Unternehmen gehörte einst zu den bekanntesten Autoherstellern Deutschlands und ging 1961 pleite. Im heutigen Daimler-Werk in Bremen-Sebaldsbrück rollten bis Anfang der 1960er Jahre jährlich bis zu 100 000 Fahrzeuge vom Band. Borgwards Enkel Christian belebte die Marke 2015 wieder. Hauptaktionär und alleiniger Investor von Borgward ist der chinesische Lastwagenbauer Foton.

dpa


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