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Niedersachsen Bohrung in der Asse wegen erhöhter Radioaktivität gestoppt
Nachrichten Niedersachsen Bohrung in der Asse wegen erhöhter Radioaktivität gestoppt
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17:12 17.08.2017
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Wolfenbüttel

Nach dem Vorfall am Mittwoch hätten die Mitarbeiter radiologische Schutzkleidung wie Handschuhe und Mundschutz angezogen, die Bohrung wurde an der betroffenen Stelle verschlossen. Die Messwerte in der Luft seien unmittelbar nach dem Abbruch der Bohrung wieder abgefallen und würden nun weiter analysiert. "Eine Gefährdung von Mitarbeitern oder der Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt", betonte die Sprecherin.

Die Bohrungen an anderen Stellen in der Asse werden fortgesetzt. Wie es an der betroffenen Stelle weitergeht, wollen Experten nun nach einer weiteren Gasmessung entscheiden.

In dem maroden Atommülllager liegen rund 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Weil Wasser in das Lager eindringt, sollen die Fässer in den nächsten Jahren geborgen werden.

Die Arbeiten an der Einlagerungskammer in etwa 750 Metern Tiefe finden seit 2012 statt. Derzeit werde versucht, den höchsten Punkt der Kammer zu treffen, sagte die Sprecherin der Bundesgesellschaft für Endlagerung. Ob der Hohlraum mit dem erhöhten Radonwert die Kammer mit den Fässern oder ein anderer Hohlraum sei, sei noch nicht klar. Aufgrund der Schäden an der Kammerdecke habe man aber damit gerechnet, beim Bohren auch auf erhöhte Radioaktivität zu treffen.

dpa

Zwei über die Gleise laufende Männer haben am Osnabrücker Hauptbahnhof einen Intercity-Zug zur Notbremsung gezwungen. Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, überquerten die beiden Männer im Alter von 29 und 38 Jahren am Mittwochnachmittag die Gleise im Einfahrtsbereich des Bahnhofes, als sich der Zug aus Hamburg in Richtung Dortmund mit Tempo 110 näherte.

17.08.2017

Die letzten Seehundzählflüge der Saison über der niedersächsischen Nordsee sind am Donnerstag verschoben worden. "Wegen des Wetters konnten nicht alle Flieger starten", sagte die Sprecherin des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Hiltrud Schrandt.

17.08.2017

Nach einem Verkehrsunfall im Weserbergland haben Helfer am Donnerstagmorgen eine Leiche in einem ausgebrannten Autowrack gefunden. Bei dem Opfer handele es sich um einen 21-Jährigen aus dem Landkreis Nienburg, teilte die Polizei mit.

17.08.2017
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