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Eine Frau schüttet Wasser mit einem Eimer nach draußen.

Eine Frau schüttet Wasser mit einem Eimer nach draußen. © Silas Stein/Archiv

Regierung

Bislang 250 000 Euro Soforthilfe für Hochwasser-Geschädigte

Niedersachsen hat den Betroffenen des verheerenden Juli-Hochwassers bislang 250 000 Euro Soforthilfe ausgezahlt. Die Bearbeitung aller Anträge sei aber noch nicht abgeschlossen, sagte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) am Freitag in Hannover.

Hannover. Die Soforthilfe soll dazu beitragen, akute Notlagen finanziell zu überbrücken. Pro Haushalt können maximal 2500 Euro beantragt werden.

Auch die grundlegende Hilfe des Landes für vom Hochwasser geschädigte Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen soll jetzt anlaufen. Der Landtag hatte im August eine Summe von 50 Millionen Euro bewilligt. "Ab Ende September können die Zuwendungen beantragt werden", sagte Wenzel. Privathaushalte können hierbei Schäden an Hausrat und Gebäuden ab einer Summe von 500 Euro geltend machen.

Für zerstörten Hausrat gibt es Pauschalen, bei beschädigten Gebäuden erstattet das Land bis zu 80 Prozent der Instandsetzungs- und Neubaukosten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Antragsteller nachweisen, dass sie für die Zukunft eine Elementarschadensversicherung abschließen. "Es ist nicht im Sinne aller Beteiligten, dass so ein Schaden wieder eintritt", sagte Wenzel als Begründung. Ausnahmen gelten für Bürger, die an dauerhaft hochwassergefährdeten Orten wohnen und deshalb keine solche Versicherung abschließen können. Auch diejenigen, die sich die Versicherungsprämie nicht leisten können, sind von der Nachweispflicht befreit.

dpa


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