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Die Sprecherin des Innenressorts, Rose Gerdts-Schiffler.

Die Sprecherin des Innenressorts, Rose Gerdts-Schiffler. © Ingo Wagner/Archiv

Kriminalität

Beschwerde gegen Polizeieinsatz wegen Terrorverdachts

Die Bremer Polizei prüft Vorwürfe einer Familie gegen den Einsatz wegen des Terroralarms in der Hansestadt. Die Rechtsabteilung der Polizei werde prüfen, ob das Vorgehen am 28. Februar verhältnismäßig gewesen sei, sagte die Sprecherin des Innenressorts, Rose Gerdts-Schiffler, am Mittwoch.

Bremen. "Die Beamten sollen eine Stellungnahme dazu abgeben." Nach einem Bericht von NDR Info hatte ein Spezialeinsatzkommando die sechs Familienmitglieder, von denen drei aus Syrien stammen, an ihrem Auto umstellt und für mehrere Stunden in Gewahrsam genommen. Der Grund war vermutlich eine Verwechslung.

Die Bremer Polizei hatte wegen der möglichen Terrorgefahr unter anderem nach einem Auto mit einem französischen Kennzeichen gesucht. Das Auto der unter Verdacht geratenen Familie trug ein solches. "Da schien einiges alarmierend zusammenzupassen", sagte Gerdts-Schiffler. "Es war keine Willkür." Weitere Details wollte sie nicht nennen. Nach Angaben des NDR hat der Anwalt einen 14-seitigen Beschwerdebrief an Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) geschrieben. Der Jurist kritisierte den Polizeieinsatz im Radio als einen Verstoß gegen rechtsstaatliche Grundsätze.

dpa


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