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Niedersachsen Beschlagnahmte Extremisten-Moschee wird verkauft
Nachrichten Niedersachsen Beschlagnahmte Extremisten-Moschee wird verkauft
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13:32 11.07.2017
Moschee in Hildesheim. Quelle: Holger Hollemann/Archiv
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Hildesheim

Danach werde der Wert geschätzt und der Verkauf gegen Höchstgebot vorgenommen, falls das Land Niedersachsen nicht selber eine Verwendung für die Räumlichkeiten hat.

Der Islamkreis war im März verboten worden, weil er als Treffpunkt radikaler Islamisten diente, den auch der Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amri, besuchte. Hassprediger sollen in der DIK-Moschee junge Menschen radikalisiert und zur Teilnahme am Kampf für die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien und im Irak getrieben haben. Auch der als Top-Islamist eingestufte Iraker Abu Walaa, der im November in Nordrhein-Westfalen festgenommen wurde, hatte wiederholt in den Räumen des Hildesheimer Vereins gepredigt.

Wie die "Hildesheimer Allgemeine" berichtete, sind derartige Beschlagnahmungen äußerst selten. In den vergangenen Jahren habe es nur drei Fälle gegeben, dabei sei es um ein Bordell, eine illegale Telefonstube und ein Vereinsheim gegangen, die der Staat einkassiert habe. Im Fall der Moschee wurden das vom DIK genutzte Erdgeschoss und die Kellerräume beschlagnahmt. Diese gehörten laut der Zeitung zuletzt zwei Privatleuten aus Hildesheim, die dem Islamkreis ein dauerhaftes Nutzungsrecht eingeräumt hatten.

dpa

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