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Niedersachsen Beluga-Prozess: Gericht schwächt Anklage ab
Nachrichten Niedersachsen Beluga-Prozess: Gericht schwächt Anklage ab
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17:12 15.03.2017
Akten zum Prozess gegen den Gesellschafter der Reederei Beluga Shipping. Quelle: Ingo Wagner/Archiv
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Bremen

Eine Verurteilung wegen vollendeten Betrugs komme nicht in Betracht, sagte Richterin Monika Schaefer, die einen Antrag der Staatsanwaltschaft zurückwies.

Schaefer bezog sich damit am Mittwoch auf den Vorwurf der Anklage, wonach Stolberg einen Hamburger Reeder bei der Überlassung von Schiffsbetreibergesellschaften betrogen haben soll. Jedoch hatte der Reeder selbst vor Gericht ausgesagt, dass ihm kein Schaden entstanden sei. Das sah auch die Große Wirtschaftsstrafkammer so. Die Folgerung: Kein Schaden, kein Betrug.

Weiter im Raum stehen immer noch unter anderem die Vorwürfe Kreditbetrug und Untreue. Der Beluga-Prozess war einige Wochen wegen einer Erkrankung Stolbergs unterbrochen worden. "Das Wichtigste ist jetzt die Gesundheit meines Mandaten", sagte Stolbergs Verteidiger Bernd Groß, der die Entscheidung der Kammer zugleich als richtig bezeichnete.

Der Prozess geht am 5. April weiter. Mitangeklagt sind drei frühere Beluga-Manager, die aber derzeit vom Verfahren beurlaubt sind, da die Tatvorwürfe zum jetzigen Zeitpunkt vor allem Stolberg betreffen.

dpa

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Gerade noch rechtzeitig hat die Feuerwehr in Bremerhaven drei Menschen über eine Drehleiter aus einem verqualmten Mehrfamilienhaus gerettet. Beim Eintreffen der Löschfahrzeuge am Mittwoch quoll bereits Rauch aus mehreren Fenstern, teile die Feuerwehr mit.

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