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Akten zum Prozess gegen den Gesellschafter der Reederei Beluga Shipping.

Akten zum Prozess gegen den Gesellschafter der Reederei Beluga Shipping. © Ingo Wagner/Archiv

Prozesse

Beluga-Prozess: Gericht schwächt Anklage ab

In dem seit über einem Jahr laufenden Prozess um die Pleite der früheren Beluga-Reederei hat das Landgericht Bremen die Anklage gegen Ex-Firmenchef Niels Stolberg in einem zentralen Punkt entkräftet.

Bremen. Eine Verurteilung wegen vollendeten Betrugs komme nicht in Betracht, sagte Richterin Monika Schaefer, die einen Antrag der Staatsanwaltschaft zurückwies.

Schaefer bezog sich damit am Mittwoch auf den Vorwurf der Anklage, wonach Stolberg einen Hamburger Reeder bei der Überlassung von Schiffsbetreibergesellschaften betrogen haben soll. Jedoch hatte der Reeder selbst vor Gericht ausgesagt, dass ihm kein Schaden entstanden sei. Das sah auch die Große Wirtschaftsstrafkammer so. Die Folgerung: Kein Schaden, kein Betrug.

Weiter im Raum stehen immer noch unter anderem die Vorwürfe Kreditbetrug und Untreue. Der Beluga-Prozess war einige Wochen wegen einer Erkrankung Stolbergs unterbrochen worden. "Das Wichtigste ist jetzt die Gesundheit meines Mandaten", sagte Stolbergs Verteidiger Bernd Groß, der die Entscheidung der Kammer zugleich als richtig bezeichnete.

Der Prozess geht am 5. April weiter. Mitangeklagt sind drei frühere Beluga-Manager, die aber derzeit vom Verfahren beurlaubt sind, da die Tatvorwürfe zum jetzigen Zeitpunkt vor allem Stolberg betreffen.

dpa


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