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Niedersachsen Befund zu totem Wolf kommt wohl nächste Woche
Nachrichten Niedersachsen Befund zu totem Wolf kommt wohl nächste Woche
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15:06 21.07.2017
Ein Wolf. Quelle: Bernd Thissen/Archiv
Schluchsee

Nach dem Fund eines toten Wolfs am Schluchsee (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) sollen die Ergebnisse zur Todesursache voraussichtlich in der kommenden Woche vorliegen. Das sagte ein Experte der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg am Donnerstag. Das Tier ist zur Untersuchung zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gebracht worden, nachdem es mit Verletzungen aus dem See geborgen worden war.

Die Berliner Forscher sollen herausfinden, ob es sich bei dem toten Wolf tatsächlich um jenen handelt, der vor einigen Wochen durch Baden-Württemberg gestreift ist, und woher die Verletzungen an der Brust stammen.

Klar ist inzwischen: Der am 8. Juli im Schluchsee gefundene Wolf stammt aus Niedersachsen. Dies berichtete Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) am Donnerstag in einer Debatte zum Thema "Wolfsmanagement in Baden-Württemberg" im Stuttgarter Landtag. Nach Angaben des Senckenberg-Instituts für Wildtiergenetik handele es sich bei dem Tier um einen von drei Welpen, die im vergangenen Jahr im mehr als 600 km vom Schluchsee entfernten Schneverdingen in Niedersachsen nachgewiesen wurden. Der Wolf sei unter dem Kennzeichen GW 630 M registriert und der zentraleuropäischen Flachlandpopulation zuzurechnen.

Man können an diesem Wolf einiges an Erkenntnissen ableiten. "Die Entfernung zwischen Schneverdingen und Schluchsee beträgt 600 km Luftlinie", sagte Untersteller. Daran könne man sehen, wie weit diese Tiere wandern, und dies auch in einem so dicht besiedelten Land wie der Bundesrepublik. Der Minister ergänzte: "Und dass es da durchaus auch Chancen für Wölfe gibt, zu überleben." In Niedersachsen und Thüringen soll es jeweils um die 100 Wölfe geben, in Brandenburg mehr als 150 Tiere. In Baden-Württemberg, wo der Wolf seit 1866 ausgestorben war, sind seit 2015 vier Tiere gesichtet worden.

dpa

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