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Niedersachsen Autofahrer soll wegen versuchten Mordes vor Gericht
Nachrichten Niedersachsen Autofahrer soll wegen versuchten Mordes vor Gericht
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17:00 25.08.2017
Winsen/Luhe

Der 49-Jährige soll bei einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei über den Elbdeich bei Marschacht nur um Haaresbreite ein dreijähriges Kind und einen Radfahrer verfehlt haben. Das hatten Zeugen in dem am Donnerstag begonnenen Verfahren ausgesagt. Der mehrfach einschlägig vorbestrafte Mann war nach Angaben des Gerichts wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Nötigung und Vortäuschens einer Straftat angeklagt worden.

Der 49-Jährige sei ohne auszuweichen mit hoher Geschwindigkeit auf die beiden zugefahren, teilte die Sprecherin weiter mit. "Der Zusammenstoß mit dem Kind konnte nur durch das beherzte Eingreifen einer Frau verhindert werden, die das Kind im letzten Moment vor dem herannahenden Fahrzeug vom Weg riss." Der Radfahrer konnte sich danach nur mit einem Sprung vom Rad retten.

Damit besteht nach Auffassung des Gerichts der hinreichende Verdacht, dass der Angeklagte den Tod der beiden zumindest billigend in Kauf genommen hat. Weil er mit der Flucht zudem habe erkennbar verhindern wollen, wegen Fahrens ohne Führerschein belangt zu werden, bestehe zudem der hinreichende Verdacht der Verdunkelungsabsicht, mithin eines versuchten Mordes in zwei rechtlich zusammentreffenden Fällen. Das Gericht verwies die Sache an das Schwurgericht des Landgerichts Lüneburg, das auch für versuchte Tötungsdelikte zuständig ist.

dpa

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