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Prozesse

Autofahrer muss nicht für Beseitigung von Unfallwild zahlen

Autofahrer müssen nach einem Wildunfall nicht für die Bergung und Entsorgung des getöteten Tieres zahlen. Das hat das Verwaltungsgericht Hannover am Mittwoch in einem Grundsatzurteil entschieden, nachdem die Landesstraßenbaubehörde Ende 2016 erstmals begonnen hatte, Autofahrer zur Kasse zu bitten.

Hannover. Da sich meistens der örtliche Jäger um das überfahrene Tier kümmere, sei der Autofahrer für die Beseitigung nicht zuständig, urteilte das Gericht.

Der Jäger könne dem Autofahrer die Beseitigung des Tiers nach gängiger Rechtssprechung nicht in Rechnung stellen. Dies sei auch nicht über den Umweg der Straßenbaubehörde möglich, an die der Jäger eine Rechnung richte, die die Behörde dann mit einem Bearbeitungsaufschlag an den Autofahrer weiterreiche, stellte das Gericht klar. Die Berufung beim Oberverwaltungsgericht wurde wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Frage zugelassen. (AZ: 7 A 5245/16 u.a.)

dpa


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