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Koffer und Plakate in der Ausstellung „Wohin? - Migration in drei Jahrhunderten“.

Koffer und Plakate in der Ausstellung „Wohin? - Migration in drei Jahrhunderten“. © Ingo Wagner

Ausstellungen

Ausstellung zeigt die Gesichter von Flucht und Migration

Die einen sehnen sich nach einem Neustart im Ausland, die anderen fliehen vor Terror oder werden wegen ihrer Herkunft vertrieben. Migration und Flucht haben viele Gesichter.

Lilienthal. Ihnen widmet sich seit Sonntag die Ausstellung "Wohin?" in der Kunstschau Lilienthal. Das Museum vor den Toren Bremens zeigt bis zum 24. September 100 Gemälde, Grafiken, Fotos und Installationen.

Es sei keine politische Ausstellung, betonte der Vorsitzende der Kunststiftung Lilienthal Hans Adolf Cordes. "Aber ein sachlicher Beitrag zu der ganzen Thematik." Denn Migration sei von jeher "ein Menschheitsthema".

"Wohin?" zeigt Beispiele aus drei verschiedenen Epochen. Fotos der Deutschen Presse-Agentur dokumentieren die aktuelle Situation in griechischen Auffanglagern, in der zerbombten syrischen Stadt Aleppo oder Fluchtversuche übers Mittelmeer.

Der zweite Schwerpunkt liegt auf der großen Einwanderungswelle nach Nordamerika im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Gemälde und Grafiken stammen vor allem aus dem Fundus des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven. Die Motive reichen von Ozeanriesen bis hin zu Plakaten, die Mädchen vor Menschenhändlern warnen. Historische Aufnahmen sowie Holzschnitte und Zeichnungen erzählen von den Strapazen der nach dem Zweiten Weltkrieg Vertriebenen. Viele Bilder sind Leihgaben des Ostpreußischen Landesmuseums Lüneburg.

dpa


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