Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Ausstellung zeigt die Gesichter von Flucht und Migration
Nachrichten Niedersachsen Ausstellung zeigt die Gesichter von Flucht und Migration
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:05 12.03.2017
Koffer und Plakate in der Ausstellung „Wohin? - Migration in drei Jahrhunderten“. Quelle: Ingo Wagner
Lilienthal

Ihnen widmet sich seit Sonntag die Ausstellung "Wohin?" in der Kunstschau Lilienthal. Das Museum vor den Toren Bremens zeigt bis zum 24. September 100 Gemälde, Grafiken, Fotos und Installationen.

Es sei keine politische Ausstellung, betonte der Vorsitzende der Kunststiftung Lilienthal Hans Adolf Cordes. "Aber ein sachlicher Beitrag zu der ganzen Thematik." Denn Migration sei von jeher "ein Menschheitsthema".

"Wohin?" zeigt Beispiele aus drei verschiedenen Epochen. Fotos der Deutschen Presse-Agentur dokumentieren die aktuelle Situation in griechischen Auffanglagern, in der zerbombten syrischen Stadt Aleppo oder Fluchtversuche übers Mittelmeer.

Der zweite Schwerpunkt liegt auf der großen Einwanderungswelle nach Nordamerika im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Gemälde und Grafiken stammen vor allem aus dem Fundus des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven. Die Motive reichen von Ozeanriesen bis hin zu Plakaten, die Mädchen vor Menschenhändlern warnen. Historische Aufnahmen sowie Holzschnitte und Zeichnungen erzählen von den Strapazen der nach dem Zweiten Weltkrieg Vertriebenen. Viele Bilder sind Leihgaben des Ostpreußischen Landesmuseums Lüneburg.

dpa

Nach dem Ausbruch eines Bären im Zoo Osnabrück ist noch unklar, wie das Tier aus seinem Gehege entkommen konnte. "Die technischen Untersuchungen laufen noch", sagte eine Sprecherin des Zoos am Sonntag.

12.03.2017

Der frühere VW-Chefkontrolleur Ferdinand Piëch könnte einem Medienbericht zufolge sein letztes Aufsichtsratsmandat verlieren. Die Familien Porsche und Piëch hätten sich darauf geeinigt, Piëch im Zuge einer Umstrukturierung des Kontrollgremiums der Porsche SE zu entmachten, schreibt die "Bild am Sonntag".

12.03.2017

Eine 250 Kilogramm schwere US-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat der Kampfmittelräumdienst in Braunschweig entschärft. Rund 6000 Anlieger mussten dafür am Samstag für mehrere Stunden ihre Wohnungen verlassen, teilte die Stadt mit.

12.03.2017