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Ein Mitarbeiter nimmt einen Fingerabdruck mit einem Fingerabdruckscanner.

Ein Mitarbeiter nimmt einen Fingerabdruck mit einem Fingerabdruckscanner. © Oliver Dietze/Archiv

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Ausländerämter können Fingerabdrücke nicht abgleichen

Die meisten Ausländerbehörden in Niedersachsen können weiterhin Fingerabdrücke nicht mit den Daten des Ausländerzentralregisters vergleichen. Dies geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion hervor.

Hannover. Darin heißt es, von den 52 kommunalen Ausländerbehörden würden zu 47 Informationen vorliegen. Keines dieser 47 Ämter habe derzeit die Möglichkeit, Fingerabdruckdaten aus dem Ausländerzentralregister abzurufen oder hinzuzuspeichern. Grund sei eine bislang fehlende technische Schnittstelle im Zentralregister. Diese soll ab Mai in Betrieb gehen und dann in die Software der Ausländerbehörden integriert werden.

Aus dem Innenministerium hieß es dazu, die Fingerabdrücke von Flüchtlingen würden derzeit bei der Erstregistrierung in den Standorten der Landesaufnahmebehörde erfasst und mit den vorhandenen Daten im Ausländerzentralregister abgeglichen. Erst danach würden die Asylsuchenden auf die Kommunen verteilt. Auf dem Höhepunkt des Flüchtlingszuzugs im Sommer 2015 sollen sich in der Landesaufnahmebehörde Braunschweig Flüchtlinge aus dem Sudan mehrfach registriert haben lassen, um mehrfach Leistungen zu beziehen. Zu dem Zeitpunkt wurden die Fingerabdrücke erst bei Stellung des Asylantrags genommen.   

dpa


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