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AfD-Landesvorsitzender Armin Paul Hampel.

AfD-Landesvorsitzender Armin Paul Hampel. © Hauke-Christian Dittrich/Archiv

Wahlen

Auch AfD stellt Strafanzeige wegen gefälschtem Brief

Nach Veröffentlichung von gefälschten Schreiben mit Absender Landeswahlleiterin auf der Internetseite der AfD Niedersachsen hat nun auch die Partei Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

Hannover. Er habe keine Ahnung, wer der Urheber der Fälschungen sei, sagte der AfD-Landesvorsitzende Paul Hampel am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Es muss jemand sein, der der AfD von intern oder extern massiven Schaden zufügt."

Am Donnerstag hatte zunächst die Landeswahlleiterin Strafanzeige wegen Urkundenfälschung gestellt. In den gefälschten Briefen wird der AfD bestätigt, dass die Landesliste eingegangen sei und nur geringfügige Mängel festgestellt worden seien. Tatsächlich liegt die AfD-Landesliste für die Bundestagswahl der Behörde nicht vor.

Die Unterlagen müssen bis Mitte Juli eingereicht werden, andernfalls droht der AfD Niedersachsen, an der Bundestagswahl im September nicht teilnehmen zu können. In der Landespartei tobt ein heftiger interner Streit. Kritiker von Landeschef Hampel versuchen unter anderem, die Listenaufstellung für die Bundestagswahl über die Schiedsgerichte der Partei anzufechten.

dpa


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