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Atomindustrie gibt Gorleben als Atomendlager noch nicht auf

Die deutsche Atomindustrie gibt den Salzstock Gorleben als möglichen Standort für ein nukleares Endlager noch nicht auf. Das Deutsche Atomforum begrüßte es, dass auch im neuen Suchverfahren Gorleben als potenzieller Standort in der Auswahl bleiben solle, "weil alle bisherigen wissenschaftlichen Ergebnisse nicht gegen diesen Salzstock sprechen".

Berlin. Der Lobbyverband wehrte sich in der Stellungnahme gegen neue Kosten durch das Prüfen von Alternativen zum Salzstock Gorleben. In dessen Untersuchung seien bereits über 1,6 Milliarden Euro investiert worden. "Für die Übernahme zusätzlicher Kosten durch die Betreiber infolge alternativer Standorterkundungen vor einer abschließenden Bewertung zur Eignung Gorlebens gibt es nach unserer rechtlichen Auffassung keine Grundlage."

Der Bund und die Länder hatten sich am Dienstag in Berlin darauf verständigt, eine neue Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle zu beginnen. Dabei soll kein potenzieller Standort von vornherein ausgeschlossen werden.

dpa


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