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Gesellschaft

Aslı Erdoğan kann nicht zur Friedenspreis-Verleihung reisen

Die türkische Journalistin und Schriftstellerin Aslı Erdoğan wird den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis in Osnabrück nicht persönlich entgegen nehmen können.

Osnabrück. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, sei der im August 2016 nach dem gescheiterten Militärputsch verhafteten, aber nach einigen Monaten wieder frei gelassenen Autorin der Reisepass nicht zurückgegeben worden. Damit könne sie nicht das Land verlassen und die Reisefreiheit nutzen. Der mit 25 000 Euro dotierte Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis wird am 22. September an Erdoğan verliehen. Die Preisträgerin werde per Live-Schaltung an einer Diskussionsveranstaltung am Vorabend und an der Preisverleihung teilnehmen, sagte ein Stadtsprecher.

Den mit 5000 Euro dotierten Sonderpreis bekommt in diesem Jahr der Verein "Pulse of Europe". Der nach dem aus Osnabrück stammenden Schriftsteller benannte Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis wird alle zwei Jahre verliehen.

dpa


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