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Eine Landschildkröte wird im NABU-Artenschutzzentrums Leiferde gezeigt.

Eine Landschildkröte wird im NABU-Artenschutzzentrums Leiferde gezeigt. © Holger Hollemann

Tiere

Artenschutzzentrum Leiferde päppelt mehr Wildtiere auf

Mit genau 2325 Tieren hat das Artenschutzzentrum in Leiferde im vergangenen Jahr mehr Pfleglinge aufgenommen als 2015. Im Jahr davor waren es 155 weniger. Insgesamt wurden Wildtiere aus 172 Arten in die Auffangstation im Landkreis Gifhorn gebracht, wie der Naturschutzbund (Nabu) Niedersachsen am Mittwoch mitteilte.

Leiferde. Die meisten waren verwaiste Jungtiere. Dazu kamen verletzte, ausgesetzte oder entwichene Tiere, sowie Witterungsopfer. Gepflegt wurden vor allem heimische Wildvögel, allein hier waren es 1387 Tiere aus 88 Arten, darunter 163 Greifvögel und 159 Amseln. Dabei hätte die Zahl der Vogel-Pfleglinge noch höher ausfallen können, wenn es nicht wegen der Vogelgrippe einen Aufnahmestopp gegeben hätte.

Auch 33 Weißstörche wurden gepflegt. Der Sommergast ist der Wappenvogel des Nabu. Bei allen Jungstörchen sei am Gefieder zu erkennen gewesen, dass die Nahrungsgrundlage während des Wachstums nicht die beste war. Bei den Reptilien gab es mit 232 Tieren aus 32 Arten einen neuen Höchstwert. Bei den 370 aufgenommenen Säugetieren war häufigste Art einmal mehr der Igel mit allein 207 Exemplaren. Das Nabu-Zentrum in Leiferde wurde 1980 gegründet. Es nimmt hauptsächlich einheimische Tiere auf. Sie werden aufgepäppelt und schnellstmöglich wieder in Freiheit entlassen.

dpa


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