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Kriminalität

Anklage nach tödlichen Schüssen in Asylbewerberheim

Nach tödlichen Schüssen bei einem Drogendeal in einem Wolfsburger Asylbewerberheim hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Brüder erhoben. Dem jüngeren, 26 Jahre alten mutmaßlichen Schützen würden unter anderem Totschlag und schwere räuberische Erpressung vorgeworfen, teilte die Anklagebehörde in Braunschweig am Donnerstag mit.

Braunschweig. Dem 35 Jahre alten Bruder legen die Ermittler schwere räuberische Erpressung zur Last.

Beim Streit um die Drogen am 24. September wurde ein am Rauschgiftdeal Unbeteiligter mit einem Schuss aus einer Maschinenpistole tödlich getroffen. Der 31-Jährige habe aus seinem Zimmer eine Axt geholt, um dem von den Brüdern bedrängten Drogenverkäufer zur Hilfe zu eilen. Die Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft. Dem Jüngeren droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren. Seinem Bruder droht im Fall einer Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren.

dpa


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