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Das historische Hauptgebäude des Amtsgerichts in Hannover.

Das historische Hauptgebäude des Amtsgerichts in Hannover. © Holger Hollemann/Archiv

Prozesse

Angeklagter schweigt nach Messerattacke auf Freundin

Nach einer lebensgefährlichen Messerattacke auf seine schwangere Freundin hat ein 23-Jähriger beim Prozessauftakt am Dienstag geschwiegen. Dem Mann wird vorgeworfen, nach einem Streit mit einem Küchenmesser auf die junge Frau eingestochen zu haben, um das gemeinsame Kind zu töten.

Hannover. Die 21 Jahre alte Deutsche erlitt 13 teils sehr tiefe Stichwunden, sie überlebte den Angriff aber dank einer Notoperation. Auch das Kind konnte gerettet werden und kam vor etwa zwei Wochen zur Welt. Das Opfer ist trotz der Tat noch mit dem Angeklagten, einem Syrer, zusammen. Als Zeugin machte die junge Frau vor Gericht keine Angaben.

Der 23-Jährige muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Schwangerschaftsabbruchs vor dem Amtsgericht Hannover verantworten. Der Angriff sei plötzlich und ohne Vorwarnung geschehen, hieß es in der Anklage. Bei der nächsten Verhandlung soll ein psychiatrischer Gutachter gehört werden. Ein Urteil könnte frühestens am 19. September fallen.

dpa


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