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Das Unternehmen rutscht weiter in die Krise.

Das Unternehmen rutscht weiter in die Krise. © Bernd Settnik/Archiv

Energie

Aleo Solar startet mit tiefroten Zahlen ins Jahr

Der Solarmodulhersteller Aleo Solar ist im Strudel der branchenweiten Krise im ersten Quartal noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) stehen von Januar bis Ende März 16,3 Millionen Euro Verlust, wie das in Oldenburg und Prenzlau ansässige Unternehmen am Donnerstag in einer Pflichtmitteilung an die Finanzwelt mitteilte.

Oldenburg/Prenzlau. Damit verdoppelte sich das Minus gegenüber dem ersten Vorjahresviertel (minus 8,2 Mio Euro).

Den noch vorläufigen Zahlen zufolge brach der Umsatz aus dem Startquartal um gut 40 Prozent auf 31,1 Millionen Euro ein. Die endgültigen Zahlen mit dem Nettoergebnis folgen am 14. Mai. Die Aktie von Aleo Solar geriet weiter unter Druck. Binnen eines Jahres sind die Papiere von damals rund 20 Euro auf weniger als 2 Euro gefallen. Bei Aleo Solar arbeiteten Ende 2012 gut 920 Mitarbeiter.

Strategisch versucht Aleo Solar derzeit das Ruder herumzureißen, indem sich die Gruppe vom reinen Modulhersteller zum Dienstleister für Energiemanagement wandelt, der Paketlösungen für die Erzeugung und Speicherung von Strom anbietet. Der Technologieriese Bosch hatte vor kurzem angekündigt, als Aleo-Solar-Hauptaktionär auszusteigen. Die Schwaben haben Milliarden im Abenteuer Sonnenkraft versenkt.

dpa


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