Navigation:
Der AfD-Fraktionsvorsitzende Uwe Junge.

Der AfD-Fraktionsvorsitzende Uwe Junge. © Andreas Arnold/Archiv

Brauchtum

AfD-Landeschef verlässt verärgert "Mainz bleibt Mainz"

Aus Ärger über die Attacken gegen die AfD hat ihr Landeschef Uwe Junge die Fernsehfastnacht "Mainz bleibt Mainz" vorzeitig verlassen. Der SWR teilte am Sonntag mit, Junge und der niedersächsische AfD-Chef Armin-Paul Hampel hätten am Freitag mit dem Sitzungspräsidenten Andreas Schmitt sprechen wollen.

Mainz. Wegen der Liveausstrahlung seien sie aber gebeten worden, dafür bis zum Ende der dreistündigen Veranstaltung zu warten. Das hätten sie nicht gewollt und seien freiwillig gegangen.

Der Kabarettist Lars Reichow hatte zuvor zum Beispiel AfD-Bundeschefin Frauke Petry eine Kräuterhexe genannt. Der als "Guddi Gutenberg" auftretende Hans-Peter Betz sagte unter anderem: "Die AfD ist die Bremsspur in der Unterhose Deutschlands."

Junge teilte auf Facebook mit, er habe zuvor gewusst, "dass wir es knüppeldick besorgt bekommen würden". Er habe "in einem bekannt feindlichen Umfeld pflichtgemäß Flagge und Haltung" zeigen wollen. Als aber Reichow unter frenetischem Jubel alle Andersdenkende diffamiert und zur Ausreise aufgefordert habe, "konnten auch wir die gute Miene zum bösen Spiel nicht mehr aufrecht erhalten". Als "alte Soldaten" hätten Hampel und er sich von Schmitt persönlich verabschieden wollen - was eben zunächst nicht möglich gewesen sei.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Martin Schulz kritisiert die aggressive Rhetorik der CDU. Sollte in der Politik ein anderer Umgang herrschen?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie