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Niedersachsen Ältere Polizisten bleiben für mehr Geld länger im Dienst
Nachrichten Niedersachsen Ältere Polizisten bleiben für mehr Geld länger im Dienst
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07:02 04.09.2017
Polizisten und Sicherheitsleute stehen in der Innenstadt von Braunschweig. Foto: S. Pförtner/Archiv
Hannover

Mehrere Dutzend Polizisten bleiben künftig in Niedersachsen auch über das Pensionsalter hinaus im Dienst. Das Innenministerium wollte einige Beamte länger im Job halten und hatte mit seinem Werben Erfolg. Fast 80 Prozent der entsprechend zusätzlich bewilligten 50 Stellen zur Entlastung des Polizeiapparates seien mittlerweile besetzt, sagte eine Ministeriumssprecherin.

Es handele sich um 17 Polizisten, die in diesem und 22 die im kommenden Jahr das Pensionsalter von 62 Jahren erreichen. Das Land zahlt den Beamten für die Verlängerung der Dienstzeit einen Gehaltszuschlag von acht Prozent. Nach der aktuellen Gehaltstabelle erhält ein Hauptkommissar in der höchsten Dienstaltersstufe ohne Zulagen 4052,07 Euro im Monat.

Innenminister Boris Pistorius (SPD) hatte das im Frühjahr bekannt gewordene Programm mit den "immensen Herausforderungen an die niedersächsische Polizei" begründet. Seine Sprecherin nannte unter anderem den islamistischen Terrorismus, die zunehmende Internet-Kriminalität und zahlreiche Großeinsätze.

Unter den Beamten, die sich bisher bereit erklärt haben, für mehr Geld länger zu arbeiten, befinden sich nach Ministeriumsangaben Ermittlungsführer und Sachbearbeiter. Zwei der Dienstzeit-Verlängerer sind Frauen. Allerdings beträgt der Frauenanteil unter den Neu-Pensionären des Jahrgangs 2017 auch nur zwei Prozent. In früheren Jahrzehnten wurden bei der Polizei kaum Frauen eingestellt.

Ob das Programm in den kommenden Jahren fortgesetzt wird, ist noch unklar. Es war mit dem Doppelhaushalt 2017/2018 beschlossen worden. "Eine Fortsetzung wäre abhängig vom Beschluss eines neuen Haushalts", sagte die Sprecherin.

Bei Gewerkschaftern war das Programm auf wenig Gegenliebe gestoßen. Die Deutsche Polizeigewerkschaft bezeichnete die Maßnahme als Tropfen auf den heißen Stein, die nicht genügend Entlastung bringe. Die Gewerkschaft kritisierte, bei einer besseren Personalplanung wäre das Programm nicht nötig.

dpa

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