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Niedersachsen Abgas-Skandal: VW bestätigt Schuldbekenntnis vor US-Gericht
Nachrichten Niedersachsen Abgas-Skandal: VW bestätigt Schuldbekenntnis vor US-Gericht
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18:00 10.03.2017
VW bekennt sich vor US-Gericht schuldig. Quelle: Rainer Jensen/Archiv
Detroit

VW räumt Betrug, Verstöße gegen Umwelt- und Einfuhrgesetze sowie Behinderung von Ermittlungen ein.

Der Konzern hat in der Auseinandersetzung mit der US-Justiz bereits im Januar Strafzahlungen in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar (2,7 Mrd Euro) wegen krimineller Vergehen akzeptiert. Hinzu kommen 1,5 Milliarden Dollar an zivilrechtlichen Bußgeldern. Insgesamt nimmt der Konzern in den USA mehr als 20 Milliarden Euro für Vergleiche mit Kunden, Autohändlern, Behörden und Bundesstaaten in die Hand.

Richter Cox will am 21. April bekanntgeben, ob er der Einigung mit dem Justizministerium zustimmt. In dem strafrechtlichen Verfahren ist auch eine Reihe von VW-Managern angeklagt. Ein Mitarbeiter, der sich bis März 2015 in leitender Funktion um Umweltfragen in den USA kümmerte, war den Fahndern im Januar in die Fänge gegangen. Er streitet den Vorwurf ab, am Abgas-Skandal beteiligt gewesen zu sein.

Dem Mann droht eine lange Haftstrafe. Sein Anwalt will bei einer Anhörung am 16. März erneut versuchen, ihn gegen Kaution freizubekommen. Bereits seit September kooperiert ein langjähriger VW-Ingenieur, der sich im Zuge einer Strafanzeige schuldig bekannt hatte, als Kronzeuge mit den US-Ermittlern. Sein Urteil soll am 3. Mai verkündet werden. Die weiteren Angeklagten vermuten die US-Behörden in Deutschland, von wo ihnen keine Auslieferung droht.

dpa

Die Polizei hat einen 27-Jährigen aus Delmenhorst festgenommen, der durch Online-Betrügereien über 400 000 Euro Schaden angerichtet haben soll. Dabei geht es um das Betreiben gefälschter Online-Verkaufsangebote, sogenannter Fakeshops, über die unter anderem Handys verkauft wurden, wie das in diesem Fall zuständige Landeskriminalamt (LKA) Mecklenburg-Vorpommern am Freitag mitteilte.

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