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Arbeitsmarkt

19 Prozent mehr Strafen für Hartz-IV-Empfänger

Die Jobcenter in Niedersachsen haben im vergangenen Jahr so viele arbeitslose Hartz-IV-Empfänger bestraft wie noch nie. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtete (Mittwoch), gab es rund 104 000 Sanktionen gegen Betroffene, 19 Prozent mehr als 2011. Im Durchschnitt wurden dabei die Bezüge um rund 115 Euro gekürzt.

Hannover. Die meisten Strafen gab es, weil Hartz-IV-Bezieher unentschuldigt nicht zu einem Beratungstermin erschienen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit. Auch das Fehlen bei Fortbildungen wurde oft mit einer Leistungskürzung bestraft.

Der starke Anstieg bedeute aber nicht, dass es einen massenhaften Missbrauch von Leistungen gebe, hieß es von der Arbeitsagentur. Insgesamt seien von den Sanktionen nur 5,4 Prozent aller rund 169 000 arbeitslosen Hartz-IV-Empfänger in Niedersachsen betroffen gewesen.

dpa


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