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Medien „Der letzte Bulle“ – ein Kinofilm zur Serie entsteht
Nachrichten Medien „Der letzte Bulle“ – ein Kinofilm zur Serie entsteht
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13:01 13.09.2018
Kantig, klar, kräftig und direkt: Der Schauspieler Henning Baum wird wieder den „letzten Bullen“ verkörpern – diesmal aber in einem Kinofilm. Quelle: Patrick Seeger/dpa
Freiburg

Zuletzt war Henning Baum im Kino als Lukas, der Lokomotivführer zu sehen. Ein pflichtbewusster Arbeiter, der mit seinen Freunden, dem schwarzen Findelkind Jim Knopf und der eigensinnigen, aber treuen Lok Emma von der Insel Lummerland ins ferne Reich Mandala aufbrach und Abenteuer mit Scheinriesen und Drachen erlebte. In der Verfilmung von Michael Endes märchenhaftem Roman war Henning ein gemütlicher, bäriger Typ, auf den Verlass war. Die jüngsten Kinogänger liebten ihn. Die Fortsetzung wird nicht ausbleiben.

Jetzt freut sich Baum nach mehr als vier Jahren Pause auf das Comeback seiner eigentlichen Lieblingsrolle. „Der letzte Bulle“ sei ihm ans Herz gewachsen, sagte der 45-Jährige in Rust bei Freiburg: „Ich mag ihn. Er ist kantig, klar, kräftig und direkt – so etwas schätzen wir im Ruhrpott“, so der aus Essen stammende Schauspieler. Solche Figuren gebe es immer seltener. „Da ist nichts Weichgespültes, das gefällt mir.“ Er finde es spannend und genieße es, erneut diese Rolle zu spielen.

In rund zwei Wochen starten die Dreharbeiten für den Kinofilm „Der letzte Bulle“ mit Baum in der Hauptrolle. Er knüpft an die gleichnamige Fernsehserie an, die von 2010 bis Juni 2014 mit 60 Folgen von Sat.1 ausgestrahlt wurde.

Baum verkörpert darin den Essener Polizisten Mick Brisgau, der nach 20 Jahren aus dem Koma erwacht und als Macho im Stil der 1980er Jahre unkonventionell ermittelt. Gezeigt werden soll der Film den Angaben zufolge voraussichtlich im nächsten Jahr.

Baum begann seine TV-Karriere vor genau 20 Jahren. In der Folge „Streikposten“ der Krimserie „Schimanski“ spielt er – einen Streikposten.

Von big/dpa

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