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Medien Verbraucherschutz warnt vor Produkten aus „Die Höhle der Löwen“
Nachrichten Medien Verbraucherschutz warnt vor Produkten aus „Die Höhle der Löwen“
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17:34 11.10.2018
Die „Löwen“ Carsten Maschmeyer, Dr. Georg Kofler, Frank Thelen, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel wollen ihr Geld vermehren. Quelle: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer
Düsseldorf

Die Sendung „Die Höhle der Löwen“ beschert Vox auch in der fünften Staffel stabile Quote. Das Format bietet neben abendlicher Unterhaltung vor allem eines: Eine große Werbeplattform für alle vorgestellten Produkte – ob mit Deal oder ohne.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat die in der Show vorgestellten Produkte nun etwas genauer unter die Lupe genommen. Dabei stellte die Zentrale fest, dass viele Waren nicht das erfüllen, was in der Sendung versprochen wurde. Viele Gründer und Entwickler loben ihre Produkte in der „Löwenhöhle“ über den Klee und nehmen es mit der Wahrheit nicht immer ganz genau.

So fiel beispielsweise der Displayschutz „ProtectPax“ bereits im vergangenen Jahr durch einen Test von „Stern TV“. Obwohl das Produkt laut Herstellerangaben auch Hammerschläge aushalten soll, zersprang der geschützte Smartphone-Bildschirm. Der Reparaturstift „Blufixx“, „DasKaugummi“ und die „Abflussfee“ erhielten negative Käufer-Rezensionen.

Monate später folgt der Preissturz

Die Verbraucherschützer warnen außerdem vor dem direkten Kauf kurz nach der Ausstrahlung. Zu diesem Zeitpunkt seien viele Produkte überteuert. Mittlerweile werden viele Waren aus vergangenen Staffeln zu deutlich günstigeren Preisen angeboten. So wird etwa der Einbruchsschutz „Fensterschnapper“ aus der vierten Staffel auf eBay mittlerweile für 24,99 statt 119,99 Euro angeboten. Die Tortenständer von „Caketales“ können für 12,99 statt 59,99 Euro erworben werden.

Auch für die Gründer kann das Abenteuer in der „Höhle der Löwen“ schnell zum Reinfall werden. „Artikel landen auf Wühltischen und in Grabbelecken“, schreibt die Verbraucherzentrale. Dieses Schicksal traf zum Beispiel den Tiernapf „Yumminator“, der bei Aldi Süd für 5,29 statt 50 Euro verkauft wurde. Die versprochenen Umsätze in Millionenhöhe dürften sich damit in Luft auflösen.

Von RND/mkr

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