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ddvg verkauft Beteiligung an Westfälischer Rundschau

Die SPD-Medienholding ddvg hat ihre Anteile an der "Westfälischen Rundschau" an die WAZ-Mediengruppe verkauft.

Der Vertrag sei am Freitag unterzeichnet worden, bestätigte der Geschäftsführer der Mediengruppe, Christian Nienhaus, am Samstag der Nachrichtenagentur dpa. Die Zeitung gehört damit zu hundert Prozent der Essener WAZ-Gruppe ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung"). "Nachdem die WAZ Anfang des Jahres im Alleingang und somit ohne Kenntnis der ddvg die Redaktion der Westfälischen Rundschau aufgelöst hat, war eine Basis für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit von ddvg und WAZ nicht mehr gegeben", begründete die SPD-Medienholding den Schritt am Samstag in einer Pressemitteilung.

Die Gespräche mit der ddvg hätten sich über zwei Monate hingezogen, sagte WAZ-Geschäftsführer Christian Nienhaus. "Und es ging natürlich ums Geld."

Die ddvg hielt über die Westfälische Verlagsgesellschaft 13,1 Prozent der Anteile an dem Zeitungsverlag Westfalen KG, der die "WR" herausgibt. Die WAZ-Gruppe erwarb die Anteile nach dpa-Informationen für rund 16 Millionen Euro. Die Essener WAZ Mediengruppe hatte die Redaktion der "WR" mit 120 Mitarbeitern im Januar nach Millionenverlusten geschlossen. Die WR-Lokalteile werden seitdem von anderen Zeitungen, darunter auch Konkurrenten, zugeliefert. Die ddvg hatte der WAZ-Gruppe vorgeworfen, den Schritt nicht abgestimmt zu haben. dpa


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